Dezember, 2010


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Dez 10

Es geht immer noch billiger…

Finden Sie nicht auch, dass 30 € für ein bisschen Sex einfach zuviel Geld ist? Sind Sie nicht auch dafür, dass man eine Preisobergrenzenverordnung für erotische Dienstleistungen schaffen sollte? Oder gar ein freiwilliges sexuelles Jahr für junge Studentinnen bis 25?
Spaß beiseite, aber der Preisverfall für käufliche Liebe in Deutschland ist alamierend. Es muss immer noch billiger sein, denn Geiz ist geil, sagt ja schon die Werbung.
In keinem anderen Sektor gab es so einen Preisverfall, wie in der Erotikbranche. Und der Trend ist europaweit zu beobachten. In London bieten sich indische Frauen schon für 15 Pfund an, das sind weniger als 20 € und auch im Fußballland Schland kennen die Preise nur eine Richtung, runter.
Einen ähnlichen Trend gibt es ja schon mal beim Essen. Fleisch kam früher nur einmal die Woche auf dem Tisch. Von glücklichen Tieren mit Geschmack und Kraft. Heutzutage ist Fleisch so billig geworden, dass man selbst die vierbeinigen und meißt einzigen Mitbewohner damit füttert.
Aber zu welchen Preis? Massentierhaltung, Klimawandel und Gammelfleichskandal. Essen verkommt zur reinen ‚Molekülaufnahme zur Aufrechterhaltung der Lebensfunktionen‘. Ade Genuß…
Und Billigsex ist die preiswerte Alternative zur Onanie. Immer mehr Frauen aus Südeuropa sind bereit diese ‚Drecksarbeit‘ billig und billiger zu verrichten. Wenig Geld, wenig Zeit, wenig Schlaf, wenig Hygiene. Na klar, dass die Qualität da auf der Strecke bleibt. Wir warten auf den ersten Gammelfrauskandal.
Und dabei ist es doch so einfach, die schönste Nebensache der Welt auch zu einem schönen Höhepunkt zu bringen.
Stellen wir uns vor, eine hübsche Studentin der Geisteswissenschaften, lange blonde Haare, einen gepflegten Körper mit viel Sexappeal betritt den Raum und ist nur für dich da. Sie ist nict nur frisch geduscht sondern trägt auch ein leichtes Sommerparfüm. Ihr Duft betört.
Sie verwöhnt dich mit dem ganzen Körpereinsatz, massiert deinen geschundenen Körper, liebkost deine erregten Lenden und reitet mit dir in den siebenten Himmel, der voller Geigen hängt. Für einen angemessen Preis von 150 € hast Du eine ganze Stunde gespürt, dass es da mehr gibt als nur der Drang zur Ejakulation, das einfach rein-raus-fertig. Ein schönes Erlebnis von dem Du noch lange zehren kannst.
Keine Billignummer im vorbeifahren ohne Herz. Guter Sex ist wie gutes Essen, man(n) sollte sich beides von Zeit zu Zeit gönnen. Und wer nicht gerade mit Aphrodite verheiratet ist, der sollte einfach mal tiefer in die Tasche greifen…
Nichts gegen Fastfood und den Low-Budget-Blowjob, aber denke doch auch mal an dich. Genieße das Leben und gönne dir mal was. Eine reizvolle Nummer in einem Berliner Luxusbordell oder einen exklusiven Call mit einem heißen privaten Callgirl aus Berlin.
Tu‘s jetzt, bevor es zu spät ist, es lohnt sich icon wink Es geht immer noch billiger… .
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